Der ganze Clubauf einem Zettel.
Booking, Gagen, Gästelisten, Türe und Abendabschluss in einer Software. Gebaut aus dem System, das ab 2002 im Club Q lief, später im Mascotte und in der Alten Börse. Jetzt neu, für jeden Club.
Line-up
Jede Zeile eine FunktionBooking
Jeder Floor hat ein Zeitfenster, jeder Act einen Slot. Was bestätigt ist, steht schwarz. Was pending ist, steht gestrichelt und hat ein Datum, damit niemand vergisst nachzufragen. Die Gage kommt aus dem Künstlerprofil, mit Samstagstarif, wenn es einen gibt.
22:00–04:00
23:00–04:00
| Act | Status | Zeit | Gage | Anzahlung |
|---|---|---|---|---|
| Lia Morell | Bestätigt | 22:00–00:00 | 600 CHF | – |
| Noa Kessler b2b Tarek | Bestätigt | 00:00–02:00 | 900 CHF | 300 CHF |
| The Examples (live) | Pending seit 12.10. | 02:00–03:00 | 1’500 EUR | – |
| Vito Herz | Bestätigt | 23:00–01:30 | 400 CHF | – |
Türe
Am Samstag um zwei zählt nur eines: Ist der Name auf der Liste, gilt die Karte, war die Person schon drin. Die Türliste läuft am Handy, auch bei schlechtem Empfang im Keller. Eine gemeldete Karte warnt, bevor sie durch ist.
Abendabschluss
Um fünf Uhr morgens ist das Blatt fertig: Bar für Bar gezählt, gegen den Bestand gerechnet, Gagen abgezogen. Die Abweichung steht dort, wo sie hingehört, nicht in einer Excel-Datei auf dem Laptop vom Betriebsleiter.
| Kasse | Soll (Bestand) | Ist (gezählt) | Abweichung | Wareneinsatz |
|---|---|---|---|---|
| Bar Main | 4’120 | 4’085 | −35 | 1’210 |
| Bar Lounge | 1’960 | 1’990 | +30 | 540 |
| Kasse Eintritt | – | 3’240 | ||
| Garderobe | – | 412 | ||
| Gagen (4 Acts) | −3’325 | |||
| Resultat Abend | +6’402 | CHF |
312 · 184 m / 128 w
46 · 230 CHF
96 via Anbieter
Buchhaltung CSV
Gagen
Jede Gage, jede Spesenposition, jede Anzahlung, in der Währung, in der sie vereinbart wurde. Am Monatsende eine Liste, die Quellensteuer schon drauf, Quittungen zum Drucken, Export für die Lohnbuchhaltung.
| Act | Event | Gage | Spesen | Quellensteuer | Status |
|---|---|---|---|---|---|
| Lia Morell | Fr 02.10. | 600 CHF | – | bezahlt | |
| Kaito Mori (JP) | Sa 03.10. | 1’800 EUR | Hotel 240, Flug 610 | 12.4 % | Quittung |
| Noa Kessler b2b Tarek | Fr 16.10. | 900 CHF | Anzahlung 300 | – | offen |
| The Examples (live) | Fr 16.10. | 1’500 EUR | Backline 180 | 15.0 % | pending |
| Vito Herz | Sa 17.10. | 400 CHF | – | offen | |
| Monat | 5’770 CHF | EUR zu 0.95 gerechnet · Quellensteuer 614 CHF · Export Lohnbuchhaltung | |||
Und der Rest vom Laden
- Adressbuch
- Acts, Booker, Agenturen, Staff, Lieferanten. Künstlerprofil mit Bild, Stil, Resident und Headliner. Gruppen und Hausverbot.
- Mitglieder
- Kartentypen mit Gebühr und Vorteilen. Gültigkeit, Verlängerung, verloren oder gestohlen. Karte als Wallet-Pass statt Plastik.
- Lounges
- Reservationsanfragen landen im Event, werden Tischen zugeteilt und bestätigt. Gästeliste und Getränke pro Lounge.
- Lager und Bar
- Getränkestamm mit Einkauf und Verkauf, Inventur, Bestand pro Bar. Die Basis für das Soll-Ist am Abend.
- Budget und Offerten
- Budget pro Event mit Ist-Vergleich. Offerten für Vermietungen: Miete, Personal nach Stunden, Technik, Getränke.
- Schnittstellen
- Programm-Feed für die Clubsite, Ticketing beim Anbieter, Exporte für Lohn und Buchhaltung. Clubadmin ist der Hub, nicht der Monolith.
Seit 2002 im Betrieb
Clubadmin ist nicht neu. Die erste Version lief ab 2002 im Club Q in Zürich, ab 2004 im Mascotte, ab 2008 in der Alten Börse: Booking-Übersicht, Zeitslots pro Floor, Türliste, Kassenabrechnung mit Münzzählung, Lohn für die Bar. Sechs Jahre Clubbetrieb stecken im Datenmodell.
Version 2 nimmt dieses Fundament und baut es als Web-App neu: für jeden Club eine eigene Adresse, am Handy wie am Laptop, mit Schnittstellen statt Eigenbau. Was 2008 ein Java-Applet war, ist heute ein Klick.
Wer dahinter steht
Marc Pittner, Zürich. Hat Clubadmin damals mitgebaut und in den Clubs eingeführt, in denen es lief. Baut es jetzt neu, mit dem Wissen von damals und dem, was sich seither im Nachtleben geändert hat.
Noch nicht bestellbar. Wer früh dabei sein will, trägt sich ein. Wer sagen will, was im eigenen Laden am meisten nervt, nimmt sich drei Minuten für das Feedback-Formular.
Auf die Liste.
Eine Mail, kein Newsletter. Du hörst von Marc, wenn der erste Club live geht, und bekommst als Erste Zugang zum Demo-Club.